Die Jagdschule Emsland zählt zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Sie war eine
der ersten, die den Blockunterricht in der Jungjägerausbildung einführte...
Die Jagdschule in Aschendorf verfügt über drei große Seminarräume, einen Präparateraum mit annähernd 300 Expo-naten, eine Indoor-Laser-Schießanlage, eine gemütliche Cafeteria und einen Internetraum. Eine nach EU-Norm eingerichtete und vom zuständigen Veterinäramt abgenommene Wildkammer mit einem großen Vorraum, der auch für den Unterricht oder Vorführungen genutzt werden kann, sowie
einem Zerwirk- und Verarbeitsraum mit entsprechend leistungsfähigen Kühlzellen vervollständigt die Ausstattung.
Selbstredend verfügt die Jagdschule auch über eine aufwändig gesicherte Waffenkammer für die im Unterricht und der Schießausbildung eingesetzten Jagdwaffen aller Art. Über-nachtungsmöglichkeiten in Einzel- und Doppelzimmern gibt es direkt in der Jagdschule oder aber Hotels und Pensionen in der näheren Umgebung bieten den Lehrgangsteilnehmern Quartier. Mehrere betriebseigene Lehrreviere mit einem großen Lehrpfad ermöglichen die Vermittlung praktischer Ausbildungsinhalte...
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In der ersten Zeit des Bestehens der Jagdschule war Pionierarbeit angesagt, denn es gab bis weit in die 1990er Jahre lediglich eine weitere eingetragene Jagdschule in Deutschland.
Angeboten wurde erstmals die Vorbereitung auf die Jägerprüfung in Blockform. Extremer Gegenwind blies den Jagdschulen seinerzeit nicht nur aus Richtung vieler Jägerschaften und einiger Landesjagdverbände ins Gesicht, sondern auch viele
Behörden machten ihnen bundesweit das Leben schwer. Die neue Art der Jungjägerausbildung wurde teilweise bewusst schlecht geredet. Miesmacherei war (und ist auch teilweise heute noch) an der Tagesordnung, um die eigenen Pfründe
zu retten und zu verteidigen...
25 Jahre Jagschule Emsland
(Quelle: Niedersächsischer Jäger 22/2011)
Leser und Jury haben entschieden, die Gewinner stehen fest. Die Verleihung des begehrten "Branchen-Oskars" hat am Abend des 2. Februar anlässlich der Dortmunder Fachmesse JAGD & HUND in festlichem Rahmen stattgefunden.
Rund 150 Gäste aus der Jagdszene waren nach Schwerte gekommen, um dem bereits vierten JÄGER-Award Goldener Keiler beizuwohnen. Wie im vergangenen Jahr bot die Rohrmeisterei in Schwerte den würdigen Rahmen für eine überaus gelungene Veranstaltung. Durch den Abend führte Hamburg 1-Moderator Ermo Goedelt mit Unterstützung von Alexandra Jahr, Geschäftsführerin des Jahr Top Special Verlags, und Dr. Rolf Roosen, Chefredakteur JÄGER, die allen Gewinnern ganz herzlich gratulierten. Die Leser des JÄGER sowie eine Jury aus Berufsjägern, Fachjournalisten, Hegeringsleitern u.a.m. hatten gewählt und entschieden. Tausende JÄGER-Leser hatten mitgemacht, ihr Urteil abgegeben: Welches ist der beste Jagdreisevermittler, die beste Schrotpatrone oder der beste Geländewagen? Und die hochkarätig besetzte 25köpfige Fachjury entschied über Fragen wie: Welches ist das innovativste Produkt des Jahres 2009, welches ist das beste Nachtzielfernrohr oder das beste Jagdtaschenmesser??
Die Ergebnisse der Wahl sprechen eine klare Sprache. JÄGER-Leser und Jury haben entschieden; sie haben gut und mit viel Fachverstand entschieden! Ob für Jagdwaffenhersteller oder Jungjägerausbilder: Die Auszeichnungen können als Orientierung dafür dienen, was Jäger ganz besonders schätzen, womit man ihren Wünschen und Vorstellungen zielgenau entsprechen kann. Herzlichen Glückwunsch aus der JÄGER-Redaktion!
(Quelle: JÄGER 03/2010)
Goldener Keiler 2009
Drei Gründe zum Feiern
Renommierte Ausbildungsstätte feierte ihr 25-jähriges Bestehen, die zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Landkreis Leer und den 5000. Prüfungsabsolventen.
Der Abschluss der Frühjahrs-Kompaktkurse nutzte die Jagdschule
Emsland in Aschendorf, gleich drei Jubiläen zu begehen: die noch ausstehende Feier zum 25-jährigen Bestehen der Jagdschule, die im November 1986 ihren Betrieb aufgenommen hatte, die zehnjährige Zusammenarbeit mit der Jägerprüfungskommission des benachbarten Landkreises Leer und der 5000. erfolgreiche Prüfungsabsolvent. Die Feier im Restaurant Tepe, wo seit geraumer Zeit die Jägerprüfungen ihren Abschluss finden, wurde musikalisch
umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe „Diana Papenburg“, dem Männergesangverein „Liedertafel Erholung“ und dem Musikverein Tunxdorf-Nenndorf. Neben den Prüfungsabsolventen und
deren Angehörigen hatte Hans Hillebrand, „Chef“ der Jagdschule Emsland,
auch eine Reihe von Ehrengästen eingeladen. In seinem Grußwort bezeichnete
Bernhard Bramlage, Landrat des Landkreises Leer und selbst passionierter
Jäger, die Zahl von 5000 erfolgreichen Prüflingen aus einer Ausbildungsstätte
als „einmalig in Deutschland“. Er wertete diese Leistung als sichtbares Zeichen für eine kontinuierlich gute Ausbildung. Da in heutiger Zeit die Jagd eine wichtige Rolle im Naturgeschehen spiele, müsse sie schon auch im Einklang mit der Natur stehen. Für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Kreatur in ihrem jeweiligen Lebensraum sei wiederum eine umfassende Ausbildung erforderlich, schloss der Landrat den Kreis. Hermann Nehe, stv. Bürgermeister der Stadt Papenburg...
(Quelle: Niedersächsischer Jäger 09/2012)